Das sagen unsere Mitarbeiter

Dr. Alexander Haas, Director Test & Research

HR: Herr Dr. Haas, was haben Sie vor Ihrer Zeit bei MD ELEKTRONIK gemacht und wie sind Sie auf unser Unternehmen gekommen?
Dr. Alexander Haas: Bevor ich meine Karriere als Entwickler für Hochspannungsbordnetze bei
MD ELEKTRONIK startete, habe ich an der Technischen Universität München einen Diplomstudiengang an der Fakultät für Elektro- und Informationstechnologie absolviert.

Da ich mich gerne auf ein Fachgebiet spezialisieren wollte und großes Interesse am Forschen und Entwickeln hatte, nahm ich eine Promotionsstelle am Lehrstuhl für Hochspannungstechnik an. Im Rahmen dieser Industriepromotion in Kooperation mit einem großen Automobilhersteller konnte ich dann auch direkt den Bogen zur Automobilindustrie spannen. 

Nach Abschluss meiner Dissertation habe ich mich wiederum bewusst für ein mittelständisches Unternehmen entschieden, da die Rahmenbedingungen für kreative und neue Ideen ideal sind. 

 

Wie hat sich Ihre Karriere bei MD ELEKTRONIK seit ihrem Einstieg 2010 entwickelt?
Nach einem Jahr als Entwickler für Hochspannungsbordnetze bekam ich die Möglichkeit, die Leitung des hausinternen Prüflabors zu übernehmen und war somit für die Laborleistungen zur Unterstützung der Entwicklung und des Seriengeschehens unserer Kunden verantwortlich. 

Parallel dazu bot mir MD die Möglichkeit, berufsbegleitend ein betriebswirtschaftliches Studium zu absolvieren, um mich mit den arbeitsrechtlichen und personalwirtschaftlichen Anforderungen an Führungskräfte vertraut zu machen. 

In den darauffolgenden Jahren habe ich als Leiter des Prüflabors kontinuierlich in hochwertige Geräte und qualifiziertes Personal investiert, was letztendlich dazu führte, dass wir 2014 vom Deutschen Akkreditierungsinstitut (DAkkS) nach ISO IEC 17025 akkreditiert wurden. 

2016 wurde mir zusätzlich die Leitung des Bereiches Research übertragen, wodurch ich wieder die Möglichkeit habe, mich intensiver mit der Grundlagenforschung zu befassen. 

Mittlerweile verantworte ich als leitender Angestellter sechs Abteilungen mit knapp 30 Mitarbeitern. 

 

Worauf legen Sie bei neuen Mitarbeitern besonders wert?
Meine Teams sind vielfältig zusammengesetzt und bieten somit Ingenieuren und Technikern der Fachrichtungen Elektrotechnik, Kunststofftechnik, Physik oder Konstruktion die Möglichkeit, sich kreativ auszutauschen und effizient zusammen zu arbeiten.

 

2016 kam Ihre zweite Tochter zur Welt. Wie schaffen Sie es, Ihre Familie und Arbeit unter einen Hut zu bekommen?
Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für mich ein sehr wichtiges Thema. Gerade als junger Familienvater möchte ich natürlich viel Zeit mit meinen Kindern verbringen und dennoch meiner beruflichen Verantwortung gerecht werden. 

MD ELEKTRONIK bietet mir hier die Möglichkeit, beides zu vereinen. Die regionale Lage meines Arbeitsplatzes ist dabei ein weiterer Pluspunkt und rundet für mich die ideale Work-Life-Balance ab. 

Lenka Pegel, Manager Process Development Koax & Sensor Cables

HR: Wie dürfen wir uns einen typischen Arbeitstag bei einer Managerin in der Prozessentwicklung vorstellen?
Lenka Pegel: Einen typischen Arbeitsalltag habe ich nicht, da ich ausschließlich projektbezogen arbeite, d.h. je nach Projektphase liegen unterschiedliche Aufgaben in meinem Verantwortungsbereich.

Zu Beginn eines Projekts beschäftige ich mich überwiegend mit der Akquise und Entwicklung und vertrete dabei die Meinung der Prozessentwicklung im Projektteam. In dieser Zeit bin ich überwiegend in der Unternehmenszentrale in Waldkraiburg. In der zweiten Phase geht es primär um die Betriebsmittelbeschaffung, in dieser Phase besuche ich viele Lieferanten. Zuletzt geht der Prozess in unser Werk nach Tschechien über. In dieser Zeit bin ich dann hauptsächlich an unserem Produktionsstandort und begleite die Fertigung.

In meinem letzten großen Achsverkabelungs-Projekt durfte ich beispielsweise über einen Zeitraum von vier Monaten als Fertigungsleiterin an unseren Produktionsstandort nach Tschechien.

Neben Ihren Aufgaben bei MD ELEKTRONIK haben Sie zahlreiche Weiterbildungen absolviert. Was genau haben Sie gemacht und wie konnten Sie diese Herausforderungen insbesondere zeitlich erfolgreich meistern?
In den vergangenen Jahren habe ich nebenberuflich meinen Bachelorabschluss in der Fachrichtung technische Betriebswirtschaft an einer Fernuniversität erlangt und befinde mich aktuell in einem Masterstudium im Innovations- und Technologiemanagement.

Neben dem vorhin beschriebenen Achsverkabelungsprojekt zu studieren war eine sehr große Herausforderung. Ein Fernstudium bietet jedoch den Vorteil, die Lernunterlagen immer bei sich zu haben, dadurch konnte ich an den Wochenenden und am Abend auch auf Dienstreisen lernen und mich auf Klausuren vorbereiten.

Es ist wie gesagt eine Herausforderung, jedoch macht es mir großen Spaß mich weiterzubilden und dadurch fällt es mir leichter, Beruf und Studium unter einen Hut zu bringen.

Sie sind seit 2003 bei MD ELEKTRONIK tätig. Gibt es für Sie eine Besonderheit am Unternehmen?
Insbesondere das gute Betriebsklima ist für mich erwähnenswert. Durch das stetige Wachstum des Unternehmens lernt man zahlreiche neue Kollegen kennen, die aber sofort im Team integriert werden. Diese Tatsache ist für mich keine Selbstverständlichkeit.

Im Hinblick auf meine Führungsposition merke ich das Vertrauen und die Wertschätzung des Managements, nicht nur für mich, sondern für unser gesamtes Team. Diese Anerkennung unserer Arbeit ist für mich sehr motivierend.

Klaus Bramhofer, Senior Manager Technical Productmanagement

HR: Guten Tag Herr Bramhofer. Sie sind seit 2008 bei MD ELEKTRONIK tätig, was begeistert Sie dahingehend besonders an Ihrer täglichen Arbeit?
Die Branche, die Unternehmenskultur und vor allem das Produkt. Die technischen Anforderungen sind sehr hoch und Sensorleitungen, welche in meinem Team entwickelt werden, sind ständig extremen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Diese Leitungen sind nahezu ungeschützt im Radkasten verbaut. Oberste Priorität hat dabei natürlich die Einhaltung der Kundenvorgaben. Dabei handelt es sich nicht nur um Standardnormen, die von den OEMs vorgeschrieben sind, sondern auch um spezielle Prüfungen, die wir für unsere Kunden durchführen. Damit gewährleisten wir die Qualität und Sicherheit unserer Produkte.

Besonders hervorzuheben ist meiner Ansicht nach zudem der gute Umgang im Team und das positive Unternehmensklima.

In 9 Jahren Unternehmenszugehörigkeit erlebt man viel. Welche Stationen haben Sie bei MD ELEKTRONIK bereits durchlaufen?
MD ELEKTRONIK hat sich seit meinem Einstieg 2008 enorm entwickelt und ist stetig gewachsen. Dadurch hatte ich auch die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Funktionen einzunehmen. Durch einen privaten Kontakt habe ich damals von MD ELEKTRONIK und einer Vakanz im technischen Vertrieb erfahren. Diese Stelle habe ich dann einige Jahre eingenommen und bin nach einer kurzen Entsendung nach Österreich 2011 in die Entwicklung gewechselt. Dort betreue ich seitdem die Achsverkabelung, die zukünftig ein wichtiges Standbein für MD ELEKTRONIK darstellt. Durch das stetige Wachstum und die damit verbundenen Herausforderungen habe ich das Angebot erhalten, die Sensorleitungstechnologie in der Produktentwicklung zu verantworten, und so führe ich seit dem 01.01.2014 ein kleines Team und fühle mich in dieser Rolle sehr wohl.

Was war Ihr bisher größter Erfolg im Unternehmen?
Das war wohl das Achsverkabelungsprojekt für die Mercedes Benz E-Klasse, das ich von Beginn an betreut habe. Das Projekt wurde schlussendlich auch von unserem Kunden Daimler nominiert und so ging das erste Fahrzeug mit unseren Leitungssätzen Anfang 2016 in Serie.

Was sind Ihre täglichen Aufgaben als Führungskraft und welche Herausforderungen sehen Sie dabei?
Als Führungskraft bin ich neben Managementaufgaben noch in operativen Tätigkeiten eingebunden. Ich bin sehr oft bei unseren Kunden direkt vor Ort, denn nichts ersetzt den persönlichen Kontakt. Zusammen mit unserem Vertrieb versuchen wir zudem neue Kunden zu gewinnen. Hierfür erstelle ich Präsentationen, stimme mich mit meinem Team ab, delegiere Aufgaben und erstelle Wettbewerbsanalysen. Es ist wichtig, unseren Kunden Lösungen der Zukunft anzubieten und Verbesserungspotenziale aufzuzeigen.

Besondere Herausforderungen sind für mich die stetige Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens und die Akquise neuer Kunden. Ich habe das große Glück, ein super Team zu führen, das mich dabei unterstützt. Wir harmonieren sehr gut und stehen auch privat in Kontakt.

Wieso ist MD ELEKTRONIK für Sie ein attraktiver Arbeitgeber?
Besonders hervorzuheben sind die Sozialleistungen des Unternehmens, wie z.B. das Urlaubs- und Weihnachtsgeld, die kostenlose Mitgliedschaft in Fitnessstudios und die betriebseigene Kantine.

Außerdem „menschelt es sehr“ bei uns. Wenn ich meine Karriere betrachte, finde ich es klasse, dass MD ELEKTRONIK jungen Menschen schon früh viel Verantwortung überträgt. Es wird nicht langweilig und agieren als stetiger Innovationstreiber in unserem Segment. Durch diese technische Expertise konnten wir uns einen engen Kontakt zu zahlreichen Entwicklern unserer Endkunden erarbeiten. Darauf bin ich schon sehr stolz.

Zum Abschluss: Wie würden Sie MD ELEKTRONIK in drei Worten beschreiben?
Innovativ, mitarbeiterfreundlich und menschlich

Daniel Wiedenmann, dualer Student (Automobilwirtschaft- und Technik)

HR: Hallo Daniel, ein Studium im technischen Bereich und zusätzlich noch arbeiten – ist das den Aufwand wert?
Auf alle Fälle. Nach dem Abschluss sind die Noten auf dem Papier nur zweitrangig, was zählt ist die praktische Erfahrung, die ein Bewerber mit sich bringt. Wer bereits erste Erfahrungen gesammelt hat, dem wird der Einstieg ins richtige Berufsleben leichter fallen.


Was findest du wichtiger: Technisches Geschick oder kaufmännisches Gespür?
Meiner Meinung nach ist beides wichtig. Meine Zeit bei MD ELEKTRONIK hat gezeigt, dass sowohl die Techniker mit kaufmännischen Themen, als auch die Kaufmänner mit technischen Herausforderungen konfrontiert werden. Daher sollte man ein Händchen für beide Bereiche haben.


An der Hochschule beschäftigst du dich intensiv und wissenschaftlich mit zahlreichen Themen rund um die Autobranche – welche Dinge kennst du trotzdem nur dank deiner Tätigkeit bei MD?
Auf den ersten Blick konfektioniert MD „nur“ Kabelsätze, doch welcher immense Aufwand dahintersteckt, um den Anforderungen der Automobilhersteller gerecht zu werden, wird dir erst im Unternehmen bewusst. Diese Erfahrungen kann man an der Hochschule nicht sammeln.


Wo bist du näher am Puls der Zeit: Im Hörsaal, wo aktuelle Themen kontrovers diskutiert werden, oder im Betrieb, wo man spezifische Dinge intensiv betrachtet?
Im Rahmen der Vorlesungen werden über zukünftige Trends und Technologien, bspw. dem autonomen Fahren diskutiert. Im Unternehmen wird man jedoch schon heute damit konfrontiert. Die Automobilhersteller versuchen bereits jetzt, den Zulieferern Know-How abzuverlangen, um sich auf dem Markt durchsetzen zu können.


MD ist Automobil-Zulieferer – welche Vorteile hat das für dich im Gegensatz zu einem Autohersteller?
Bei einem mittelständischen Zulieferer wie MD ELEKTRONIK kann ein Einzelner noch etwas bewirken. Bei einem Automobilhersteller ist man oft nur eine Nummer innerhalb einer Kostenstelle, man hat es schwer, sich zu etablieren.


Wie unterstützt dich MD beim Spagat zwischen Studium und Arbeit? Was läuft super, was könnte besser laufen?
Was im Leben eines Studenten zählt sind Freizeit und Geld. Entscheidet man sich für ein duales Studium bei MD, so wird einem beides gewährt. Ein monatlich festes Einkommen, geregelte Arbeitszeiten und flexible Urlaubsplanung sprechen für sich.

Ich hätte mir eine Art Austauschprogramm für Mitarbeiter aller Standorte weltweit gewünscht. Man hätte dadurch die Möglichkeit, erste Auslandserfahrung zu sammeln und die Mitarbeiter, mit denen man täglich per E-Mail oder Telefon kommuniziert, persönlich kennenzulernen.


Mit welchen Argumenten würdest du Studierende deines Fachs von MD überzeugen?
Ich würde ihnen das Interview zeigen.

Marike Dilg, Quality Controller

HR: Hallo Frau Dilg, was haben Sie vor Ihrem Eintritt bei MD ELEKTRONIK gemacht?
Nach meinem Wirtschaftsingenieurs-Studium in der Fachrichtung Maschinenbau an der TU Kaiserslautern habe ich ein Nachwuchsführungskräfteprogramm in einem internationalen Konzern im Bereich Qualitätsmanagement durchlaufen. Vor meinem Wechsel zu MD ELEKTRONIK war ich mehrere Jahre als Leiterin in der Qualitätssicherung tätig.

Was war Ihre Motivation, sich bei MD ELEKTRONIK zu bewerben?
Die größte Motivation war der Wechsel in die Automobilindustrie. Die positive Internetpräsenz und der gute Ruf in der Region haben mich bestärkt, mich bei MD ELEKTRONIK zu bewerben.

Was ist Ihre Rolle als Key Account Quality Manager?
Im Rahmen des Key Account Quality Managements betreue ich einen eigenen Kundenstamm und stelle sicher, dass die Qualitätsanforderungen unserer Kunden eingehalten werden. Ich kümmere mich nicht nur um mögliche Qualitätsprobleme, sondern gehe auch proaktiv auf unsere Kunden zu. Dabei ist es mir besonders wichtig, persönlichen Kundenkontakt zu halten. Das heißt auch, dass man als Key Account Quality Manager mit Reisetätigkeit rechnen muss. Das macht die Position aber auch vielfältig. Die enge Zusammenarbeit mit den Produktionsstandorten, die vielen Schnittstellen im Unternehmen und der Umgang mit unterschiedlichen Menschen macht die Stelle so interessant für mich.

Was ist Ihre größte Herausforderung?
Grundsätzlich stehen in meinem Job die Kundenanliegen im Mittelpunkt. Natürlich ist eine Kundenreklamation zunächst eine Herausforderung, allerdings sehe ich hier auch eine Chance, durch kompetente und zeitnahe Reaktion die Zufriedenheit unserer Kunden zu steigern.

Welche Kompetenzen sollte man mitbringen?
Neben einer guten Ausbildung sind Empathievermögen und Kommunikationsfähigkeit unerlässlich. Auch interkulturelle Kompetenz ist sehr wichtig, da zum einen natürlich unsere Kunden international aufgestellt sind und wir zum anderen auch mit unseren MD Standorten in Tschechien, Mexiko, China und in den USA eng zusammenarbeiten.

Wieso können Sie MD ELEKTRONIK als Arbeitgeber empfehlen?
Ich bin Mutter von zwei kleinen Kindern und arbeite bei MD ELEKTRONIK auf Teilzeitbasis. Zunächst finde ich es toll, dass das Unternehmen solch eine anspruchsvolle Stelle auf Teilzeit anbietet und Müttern wie mir die Chance gibt, berufliches und privates so gut miteinander zu kombinieren. Wenn meine Kinder krank sind, unterstützt mich MD ELEKTRONIK hier voll und ganz. Durch die Gleitzeitregelung kann ich mir meine Arbeitszeit sehr gut eigenständig einteilen.

Des Weiteren bietet MD ELEKTRONIK umfangreiche Zusatzleistungen und ein attraktives Arbeitsumfeld. Gerne möchte ich auch noch die kollegiale Zusammenarbeit erwähnen.

Wie würden Sie MD ELEKTRONIK in 3 Worten beschreiben?
Innovativ, Kollegial und Transparent

Christoph Riegl, Manager Testing Technology

HR: Hallo Christoph! Es freut mich, dass du dir heute die Zeit nimmst und uns einen Einblick in deinen beruflichen Alltag gibst. Zunächst interessiert mich, was du vor MD ELEKTRONIK gemacht hast.
Ich habe eine Ausbildung als Elektroinstallateur in der Baubranche absolviert, das war spannend, jedoch wollte ich mich nach meiner Ausbildung weiterentwickeln. Ich habe mich dann für das Elektrotechnik-Studium an der Fachhochschule München entschieden.

Wie hast du dann den Einstieg bei MD ELEKTRONIK geschafft?
Der Einstieg bei MD ELEKTRONIK begann für mich schon während dem Studium durch mein Praxissemester, welches im Betriebsmittelbau stattgefunden hat. Das hat mir schon sehr gut gefallen. Nach einer anschließenden Werkstudententätigkeit und erfolgreichen Bachelorarbeit habe ich den Einstieg bei MD ELEKTRONIK geschafft.

Bereits während meiner Bachelorarbeit hat MD ELEKTRONIK in meine Entwicklung investiert, ich besuchte einige wichtige Schulungen, die mir heute noch weiterhelfen. Das war ein positives Zeichen und hat mir das Gefühl gegeben, dass mich das Unternehmen wertschätzt. Nun bin ich Test Engineer im Bereich Technology, genau das richtige für mich, da ich eigenständig und selbstständig arbeiten kann.

Wie sieht Dein Verantwortungsbereich als Test Engineer genau aus?
Als Test Engineer bin ich zuständig für In und End Off Line Tests. Was bedeutet das genau? Ich bin Bindeglied zwischen den Abteilungen Qualitätsmanagement und Fertigung. Mit dem In Line Test überprüfen wir während der Produktion, ob alle entscheidenden Parameter eingehalten wurden. Wenn unser Produkt fertig produziert ist und bevor es zum Kunden ausgeliefert wird, kommt es in einen unserer Testautomaten zur Prüfung. Das ist der End Off Line Test. Dabei ist die industrielle Bildverarbeitung eine der wichtigsten Aufgaben für mich. Der Test beinhaltet die Überprüfung der elektrischen Funktionen der Leitung sowie der anschließenden Interface Prüfung. Dabei machen Industriekameras Bilder von jedem einzelnen Kabel, um zu sehen, ob die Toleranzgrenzen des Kunden eingehalten werden. Der End Off Line Test ist enorm wichtig, um unsere Kunden von unserem Qualitätsbewusstsein überzeugen zu können.

Um sich im Wettbewerb zu behaupten und unseren Kunden einen Mehrwert zu bieten, investiert MD ELEKTRONIK in neue Innovationen, die ich auch begleiten und mitentwickeln darf. Des Weiteren bin ich vor Ort, wenn Kundenaudits stattfinden. Die Dokumentation der Prüfprozesse und Training der ausländischen Kollegen ist ebenso meine Aufgabe. Die Tätigkeit mit unseren Tochtergesellschaften in Entwicklungsprojekten wertet meinen Verantwortungsbereich nochmal auf und gestaltet ihn abwechslungsreich.

Was war bisher DEIN interessantestes Projekt?
Die Achsverkabelung der Mercedes Benz E- Klasse. Unter Achsverkabelung versteht man sicherheitsrelevante Bauteile wie z.B. der Anschlussleitung der elektronischen Parkbremse oder für den Sensor welcher den Bremsbackenverschleiß überprüft. Wir sind stolz darauf sagen zu können, dass jede Leitung einen 100%ige Rückverfolgung hat. Dies macht ein Barcode möglich.

Welche Fähigkeiten sollte man als Test Engineer mitbringen?
Fachlich sollte man Grundkenntnisse in der Hochsprachenprogrammierung und Elektronik, fließende Englischkenntnisse und eine Affinität zur Technik mitbringen. Ein Techniker oder ein entsprechendes Studium ist hier unerlässlich. Eine gesunde Portion Selbstvertrauen, Ausdauer und Eigeninitiative werden erwartet, um Projekte voranzutreiben und diese auch zum Erfolg zu bringen.

Was gefällt DIR bei MD ELEKTRONIK besonders gut?
Im Studium war es mir schon wichtig, eigenständig zu arbeiten. Durch meine Tätigkeiten bei MD ELEKTRONIK, die bereits während dem Studium stattfanden habe ich gemerkt, dass mir dieses Umfeld eine gewisse Eigenständigkeit bietet. Bei MD ELEKTRONIK kann man sich gut selbst verwirklichen.
 
Welche Zukunftschancen siehst du für MD ELEKTRONIK?
Zukunftschancen sehe ich in der Weiterentwicklung des Prüfkonzeptes für die Fertigung und der Vollautomatisierung in unserer Produktion. Auch den weiteren Ausbau der Vernetzung innerhalb unserer weltweiten Standorte finde ich wichtig.

Wie würdest Du MD ELEKTRONIK in drei Worten beschreiben?
Zukunftsorientiert, Bodenständig und weltoffen